Donnerstag, 15. Juli 2010

Maroua

Und dann ging unsere Reise in den Norden endlich los! Mit dem Zug sind wir Abends um 18 Uhr losgefahren um am naechsten Morgen gegen 8 Uhr endlich in Ngaroundere anzukommen! Den Zug muss man sich, wie einen alten 2. Klasse Wagen vorstellen - und da soll man schlafen... vor allem wenn auch diese Fahrt als Verkaufsveranstaltung missbraucht wurde... DVD's, Zeitschriften, Pulver, dass gegen AIDS immun macht...

In Ngaroundere angekommen, sind wir sofort weiter nach MAroua gefahren, wo wir gegen 17 Uhr abends dann auch endlich ankamen. In Maroua haben wir uns dann die Stadt angeschaut! U. a. die Schmiede
Aber auch das Gerberviertel! Die Schritte der Lederbearbeitung wurden uns hier erklaert!

Auch die Haut von Riesenschlangen wird hier bearbeitet. Wir waren allerdings sehr erleichtert zu hoeren, dass die Schlangenhaeute aus dem Osten Kameruns importiert wurden!
Der Regenzeit im Norden Kameruns ist wesentlich kuerzer als im Rest des Landes, weshalb die Landschaft total anders aussieht - und die Menschen auch in Strohhuetten leben koennen. Die Fluesse sind am Ende der Trochenzeit vollkommen ausgetrocknet! Als wir dort waren, hatte die Regenzeit schon wieder angefangen und in den grossen Flussbett, gab es zumindest wieder einzelne Schlammloecher, die v.a. von den Kindern als Abkuehlung genutzt wurde, und von den Frauen als Waschbecken...


Am letzten Abend in Maroua sind wir noch Fisch Essen gegangen...

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