Donnerstag, 15. Juli 2010

Rhumsiki

Unsere Reiseroute!Bevor es wieder zurueck in die Hauptstadt Yaounde ging, sind wir noch fuer einen Tag nach Rhumsiki, nahe der nigerianischen Grenze gefahren.

Rhumsiki ist ein kleines Dorf, das in den letzten Jahren wegen der schoenen Landschaft zu einem touristenort mutiert ist. Die winzigen Vordoerfer sehen dafuer noch ganz urig aus:
Wir sind den einen Tag durch die Landschaft gewandert: Da sieht man auch sehr lustige Tierchen...


Die verwitterten Vulkankrater dominieren das Landschaftsbild in Rhumsiki!

Termiten fuehlen sich in der Landschaft anscheinend auch sehr wohl!
Vulkankrater mit mir :)

Nach einem Tag in Rhumsiki ging es fuer uns zureck nach Yaounde und von da aus nach Douala und Limbe! Wir waren 2 Tage durchgaenig unterwegs. nach 3 Wochen endlich wieder in Kumbo angekommen, waren wir nur noch froh! ENDLICH ZU HAUSE!

Waza Nationalpark!

An einem Tag sind wir dann doch noch in den Waza Nationalpark gefahren! Hier die Tiere die wier theoretisch haetten sehen koennen (da die Regenzeit angefangen hat, sind viele Tiere weiter in den Tchad gezogen z.B. Elefanten, Loewen und Hyaenen). Aber einige Tiere konnten wir trotzdem noch sehen!
Antilophen
Affennoch mehr AntilophenWarzenschweinenoch noch mehr AntilophenGiraffenStrausse

viel mehr Anilophen

Maroua

Und dann ging unsere Reise in den Norden endlich los! Mit dem Zug sind wir Abends um 18 Uhr losgefahren um am naechsten Morgen gegen 8 Uhr endlich in Ngaroundere anzukommen! Den Zug muss man sich, wie einen alten 2. Klasse Wagen vorstellen - und da soll man schlafen... vor allem wenn auch diese Fahrt als Verkaufsveranstaltung missbraucht wurde... DVD's, Zeitschriften, Pulver, dass gegen AIDS immun macht...

In Ngaroundere angekommen, sind wir sofort weiter nach MAroua gefahren, wo wir gegen 17 Uhr abends dann auch endlich ankamen. In Maroua haben wir uns dann die Stadt angeschaut! U. a. die Schmiede
Aber auch das Gerberviertel! Die Schritte der Lederbearbeitung wurden uns hier erklaert!

Auch die Haut von Riesenschlangen wird hier bearbeitet. Wir waren allerdings sehr erleichtert zu hoeren, dass die Schlangenhaeute aus dem Osten Kameruns importiert wurden!
Der Regenzeit im Norden Kameruns ist wesentlich kuerzer als im Rest des Landes, weshalb die Landschaft total anders aussieht - und die Menschen auch in Strohhuetten leben koennen. Die Fluesse sind am Ende der Trochenzeit vollkommen ausgetrocknet! Als wir dort waren, hatte die Regenzeit schon wieder angefangen und in den grossen Flussbett, gab es zumindest wieder einzelne Schlammloecher, die v.a. von den Kindern als Abkuehlung genutzt wurde, und von den Frauen als Waschbecken...


Am letzten Abend in Maroua sind wir noch Fisch Essen gegangen...

Mittwoch, 14. Juli 2010

my last school days

Hey!


Lange habe ich nicht geschrieben - es lag am Stress und an der fehlenden Internetverbindung! Aber dafuer jetzt mehr!

An meinem letzten Schultag habe ich von der PTA (Parents and Teachers Association) diese Tasche mit meinem Namen und dem Namen meinr Schule bekommen. Die Tasche habe ich natuerlich feierlich ueberreicht bekommen - und ich musste dabei auf der Buehne kamerunisch tanzen - zur Freude aller Anwesenden... ;)
Auch von meinen Lehrern habe ich noch ein Geschenk bekommen - dieses african dress! Das Bild ist leider etwas dunkel, ich hoffe man erkennt es trotzdem. Ich musste das Kleid natuerlich sofort anprobieren... ich wurde dann mit einem grossen Tuch verhuellt und wurde - wieder tanzend - in die Bar gefuehrt und vor allen feierlich enthuellt. Da damals gerade das Eroeffnungsspiel der Fussball WM war, war die Bar natuerlich gut gefuellt...

An dem letzten Tag in der Schule, habe ich dann auch nochmal Bilder mit meinen kiddis gemacht! Hier sieht man mich mit meinem future husband ;)Und hier nochmal meine Racker. Die letzten Tage habe ich Papierflieger und -schiffe mit ihnen gebastelt und ihnen meine Bundstifte zur Verfuegung gestellt!
Noch ein letztes Mal marschieren...
Und danach brauchte ich eine Pause - relaxen am Strand in Limbe ;)
Aber davor kam unsere Reise in den NORDEN!

Samstag, 8. Mai 2010

Tradition und JuJus

traditionelle Kleidung

Hier sind nochmal einige Bilder von Jujus, in verschiedenen Gestalten. Eines haben sie immer gemeinsam, ihr Gesicht ist verschleiert...
Die genaue Bedeutung kann ich leider auch nciht so ganz erklären - es gibt böse Jujus, denen man aus dem Weg rennen muss, denn sie wollen einen "töten" - so zumindest in der Tradition. Eine werden sogar an Leinen festgehalten.
Es gibt aber auch liebe Jujus, die einem nichts tun...





Dienstag, 4. Mai 2010

Limbe

Sorry, dass mein Blog irgendwie gerade bisschen unchronologisch ist, aber das liegt daran, dass ich teilweise die Bilder noch nicht hatte!

In den Osterferien waren wir nämlich noch in Limbe! In Limbe waren wir dann in einem Wildlife Center, indem Affen aus Gefangenschaft aufgenommen wurden hier mal 2 Bilder ^^
Dann der Strand mit dem Mount Cameroon im Hintergrund - ja - auf dem wir gestiegen sind...
;) Der Strand ist echt voll schön - und vor allem schwarz und voll weich ;) Und wir haben direkt am Strand in einem Zelt übernachtet...nochmal die Affen, im Wildlifecenter ;) Der eine (der den Kopfstand macht) war bestimmt mal in Gefangenschaft in einem Zirkus, oder so! Der hat die ganze zeit irgendwelche Kunststücke gemacht...
Das Bild ist in Mutengene entstanden. Dort waren wir an diesem kleinen Bach, indem wir auch baden gegangen sind ;)

Montag, 3. Mai 2010

World Youth Day

Anfang März war ja noch der World Youth Day in Elak!
Wir sind mit ca. 100 Jugendlichen Kumbos auf einer Truck-Ladefläche (in Deutschland werden Tiere komfortabler transportiert, damit ja kein Aufschrei wegen Tierquälerei aufkommt). Also ihr müsst euch das echt so vorstellen, dass auf so einer Ladefläche eines Trucks 100 Menschen Schulter an Schulter stehen – was passiert wenn der Truck beschleunigt, oder bremst – könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Ich glaub die Hälfte der Fahrt lag ich unter irgendwem oder auf jemanden. Die Fahrt so hat dann 3 Stunden gedauert – was total anstrengend war. Dann hatten wir natürlich noch eine Reifenpanne auf dem Weg, die aber zum Glück relativ schnell behoben werden konnte. Und für uns war das eine erholsame Pause, in der wir uns mal am Straßenrand hinsetzen konnten. Endlich in Elak angekommen, hieß es dann mit den anderen Jugendlichen auf Unterkunftssuche gehen. Wir konnten bei einer Jugendlichen übernachten – allerdings hieß das für uns 4 Leute in einem ca. 1 Meter breitem Bett. War aber auch mal eine Erfahrung, wie eine Sardine einzuschlafen, und mit einem total verspanntem Körper aufzuwachen. Das Programm des World Youth Days bestand dann aus Messen, Reden, traditonellen Tänzen und Chor. Am Abend wurden dann competitions ausgetragen. Am nächsten Morgen ging es dann in die große Messe und danach gab es große Ehrungen. Und da wir die einzigen „white men“ waren, wurden wir (wahrscheinlich wegen unserer Anwesenheit) geehrt. Es gab für uns zum einen ein t-shirt mit dem logo des world youth days und eine traditionell afrikanische Tasche. War ja ganz lieb – aber auch irgendwie unnötig. Und dann ging es in der absoluten Mittagshitze – wieder zurück mit dem Truck nach Kumbo. Wir waren natürlich total übermüdet und dann so eine Fahrt... v.a. weil alles total staubig war! Endlich in Kumbo angekommen waren wir total verdreckt, müde – aber glücklich!!!

Hier die Bilder von unserem Truck!